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A Aggregate Risk – Aggregatrisiko
Gesamtheit des Risikobetrages einer Bank gegenüber ihres Kunden bei Kassa- sowie Termingeschäften.

American Option – Amerikanische Option
Eine Option, die an jedem Geschäftstag während der Laufzeit der Option ausgeübt werden kann.

Appreciation – Aufwertung
Das Erstarken einer Währung als Reaktion auf die Marktverhältnisse und nicht auf geldpolitische Maßnahmen.

Arbitrage – Arbitrage
Eine risikofreie Handelsart, wo dasselbe Instrument an zwei verschiedenen Märkten gleichzeitig gekauft und verkauft wird, um aus dem Unterschied an diesen Märkten Kapital zu schlagen.

Around – „Um“
Wird bei der Terminnotierung mit Aufschlag/Abschlag verwendet.

Ask Price – Briefkurs
Der niedrigste Preis, der für den Verkäufer akzeptabel ist.

Asset – Aktivposten
Im Devisenhandel ist ein Aktivposten das Recht, von einem Kontrahenten einen Währungsbetrag zu erhalten, entweder hinsichtlich eines Bilanzpostens (z.B. eines Darlehens) oder zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt hinsichtlich eines Termin- oder Kassageschäfts ohne Gegenstück.

At Best – Bestens, billigst
Die einem Händler erteilte Anweisung, zum besten Preis zu kaufen oder verkaufen, der momentan am Markt erzielbar ist.

At or Better – Zum Preis von oder besser
Der Auftrag, zu einem bestimmten oder besseren Preis zu kaufen oder verkaufen.

At-the-Money – Am Geld
Eine Option, deren Ausübungskurs/Ausübungspreis dem aktuellen Marktpreis des zugrunde liegenden Instruments entspricht oder nahe kommt.

At Par Forward Spread – Pari-Forward-Spread
Wenn der Termin- dem Kassapreis entspricht.

At the Price Stop-Loss Order – Limitierter Auftrag zum Festpreis
Ein limitierter Auftrag, der ungeachtet der Marktverhältnisse beim gewünschten Preis ausgeführt werden muss.

Auction – Auktion
Verkauf eines Artikels an den Höchstbietenden.
(1) Eine in Börsenaufsichtsystemen häufig verwendete Methode, Devisen zu kontingentieren.
(2) Eine Methode zur Kontingentierung von Regierungspapieren wie z.B. US-Schatzanweisungen. Kleinanleger erhalten bevorrechtigten Zugang zu den Anweisungen. Danach wird aufgrund der akzeptierten konkurrierenden Gebote der durchschnittliche Emissionspreis berechnet. Manchmal verwenden Regierungsauktionen für die Gebotsabgabe nicht den Preis, sondern den Ertrag.

Average Rate Option – Durchschnittskursoption
Ein Abschluss, bei dem der Ausübungspreis auf der Differenz zwischen dem Basiskurs und dem durchschnittlichen Kassakurs im Kontraktzeitraum beruht. Wird manchmal auch „asiatische Option“ genannt.


B Back Office – Abrechnungsstelle
Hier werden Abrechnungen und verwandte Aufgaben durchgeführt.

Back to Back – Gegengeschäft
(1) Transaktion, bei der sich sämtliche Verpflichtungen und Verbindlichkeiten in einer zweiten Transaktion spiegeln.
(2) Transaktion, bei der ein Darlehen in einem Land in einer Währung gegen ein Darlehen in einem anderen Land in einer anderen Währung gewährt wird.

Balance of Payments – Zahlungsbilanz
Eine systematische Aufzeichnung der Wirtschaftstransaktionen während eines bestimmten Zeitraums für ein Land.
(1) Der Begriff wird häufig mit einer der beiden folgenden Bedeutungen verwendet: (i) Waren- und Dienstleistungsbilanz oder (ii) Waren- und Dienstleistungsbilanz plus bestimmte langfristige Kapitalbewegungen.
(2) Die Kombination von Handelsbilanz, Warenbilanz, Kapitalkontorechnung und Dienstleistungsbilanz, die zusammen die Gesamtzahlungsbilanz bilden.
Länger anhaltende Zahlungsbilanzdefizite führen oft zu Einschränkungen im Kapitaltransfer und/oder zu rückläufigen Währungswerten.

Balance of Trade – Handelsbilanz
Der Wert der Exporte abzüglich der Importe. Dienstleistungen sind normalerweise nicht eingeschlossen; wird auch als Warenhandel bezeichnet. Die Zahlen können folgendermaßen angegeben werden: FoB (frei an Bord) / FaS (frei Längsseite Schiff), zollamtlich erledigt oder FoB Export.

Band – Band
Das Spektrum, innerhalb dessen sich eine Währung bewegen darf. Ein im Wechselkursmechanismus verwendetes System.

Bank Line – Banklinie
Die einem Kunden von einer Bank gewährte Kreditlinie, auch als „Linie“ bekannt".

Bank Notes – Banknoten
Banknoten sind von der Zentral- oder Ausgabebank emittierte Papiere und gesetzliches Zahlungsmittel, werden aber normalerweise nicht als Teil des Devisenmarkts betrachtet. In einigen Ländern können Banknoten jedoch in Devisen umgewandelt werden. Banknoten werden normalerweise über dem aktuellen Kassakurs einer Währung bepreist.

Bank Rate – Diskontsatz der Notenbank
Der Satz, zu dem eine Zentralbank bereit ist, ihrem inländischen Banksystem Geld zu leihen.

Barrier Option – „Schrankenoption“
Eine Familie pfadabhängiger Optionen, deren Ertragsmuster und Weiterbestehen bis zum Ablaufdatum nicht nur vom Endkurs der zugrunden liegenden Währung abhängt, sondern auch davon, ob die zugrunde liegende Währung zu irgendeinem Zeitpunkt während der Optionslaufzeit ein vorher festgelegtes Preisniveau (die Schranke) durchbricht.

Base Currency – Grundwährung
Die Währung, in der über das Betriebsergebnis der Bank oder des Instituts Bericht erstattet wird. Wird auch Berichtswährung genannt.

Base Rate – Basiszinssatz
Eine in Großbritannien verwendete Bezeichnung für den von Banken zur Berechnung des Kreditzinssatzes verwendeten Tarif. Erste Adressen (Kreditnehmer mit sehr guter Bonität) zahlen nur geringfügig mehr als den Basissatz.

Basis Point – Basispunkt
Ein Prozent von einem Prozent. (0,0001)

Basis Price – Basispreis
Der als Rückzahlungsrendite oder Jahresrendite ausgedrückte Preis.

Basis Convergence – Basiskonvergenz
Der Prozess, durch den die Basis gegen Null tendiert, wenn sich der Kontrakt dem Ablaufdatum nähert.

Basis Trading – Basishandel
Das Einnehmen gegenteiliger Positionen am Kassa- und Terminmarkt mit der Absicht, von günstigen Basisbewegungen zu profitieren.

Basis – Basis
Die Differenz zwischen Kassa- und Terminkurs.

Basket – Korb
Eine Gruppe von Währungen, die normalerweise für das Management des Wechselkurses einer Währung verwendet wird. Wird manchmal auch als Rechnungseinheit bezeichnet.

Bear – „Bär“, Baisse-Spekulant
Eine Person, die der Ansicht ist, dass die Kurse sinken werden.

Bear Market – Baisse
Ein Markt, an dem die Kurse vor einem Hintergrund weit verbreiteten Pessimismus’ deutlich sinken (Gegenteil von Bull Market bzw. Hausse).

Bid Price – Geldkurs
Der höchste Preis, den der Käufer für die jeweilige Währung momentan anbietet; die Differenz zwischen Brief- und Geldkurs ist die Kursspanne (Spread). Die beiden Kurse zusammen bilden eine Börsennotierung; die Differenz zwischen den beiden ist die Kursspanne (Spread). Die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs wird als Prozentsatz der Kosten für Transaktionen in der Fremdwährung angegeben.

Big Figure – Erste Stellen des Devisenkurses
Bezieht sich normalerweise auf die ersten drei Stellen eines Wechselkurses, den die Händler bei der Notierung als stillschweigend vereinbart behandeln. Beispielsweise würde eine Dollar/Mark-Notierung von „30/40“ einen Kurs von 1,5530/40 bedeuten. Die ersten drei Stellen in diesem Beispiel sind 1,55 und werden von beiden Parteien als stillschweigend vereinbart angenommen (da sie sich im Lauf eines Handelstages nur selten ändern). Daher geben die Parteien nur die letzten 2 Stellen des Brief-/Geldkurses an.

BIS
Bank for International Settlement – Bank für internationalen Zahlungsausgleich

Bilateral Clearing – Bilaterales Clearing
Ein System, bei dem Devisen begrenzt sind. Zahlungen werden üblicherweise durch die Zentralbanken geleitet und erfordern manchmal, dass die Handelsbilanz jedes Jahr ausgeglichen ist.

Binary Options – Binäre Optionen
Eine binäre Kaufoption (oder stufenweise Erhöhung) ist wie eine europäische Standardkaufoption, nur mit dem Unterschied, dass der Ertrag bei Ablauf auf eine Einheit der Gegenwährung festgelegt ist, wenn die Kaufoption im Geld ausläuft.

Black-Scholes Model – Black-Scholes-Modell
Ein Formelsystem zur Bewertung von Finanzoptionen, das ursprünglich von Fisher Black und Myron Scholes für Wertpapieroptionen konzipiert und später von Black für Optionen auf Termingeschäfte weiterentwickelt wurde. Es ist an den Währungsmärkten stark verbreitet.

Booked – „Gebucht“
Die Aufzeichnung einer Transaktion außerhalb des Landes, in dem das Geschäft selbst vermittelt wurde.

Boris
Slang-Ausdruck für russischen Handel.

Break Even Point – Kompensationspunkt
Der Preis eines Finanzinstruments, bei dem der Optionskäufer die Prämie einbringt, d.h. er macht weder Gewinn noch Verlust. Im Fall einer Kaufoption ist der Kompensationspunkt der Ausübungspreis plus Prämie.

Break Out – „Ausbrechen“
Am Optionsmarkt das Rückgängigmachen einer Umwandlung oder eine Stornierung, um die ursprüngliche Position des Käufers wiederherzustellen.

Bretton Woods
Hier fand 1944 die Konferenz statt, die zur Etablierung des Nachkriegs-Devisensystems führte, das bis Anfang der 1970er Jahre bestehen blieb. Aufgrund der Konferenz wurde der IWF gebildet. Das System fixierte die Währungen in einem festen Wechselkurssystem mit Währungsfluktuationen von 1% gegenüber Gold oder dem Dollar.

Broker – Börsenmakler
Ein Zwischenhändler, der Kauf- und Verkaufaufträge für Devisen und ähnliche Instrumente ausführt, entweder gegen Gebühr oder mithilfe der Kursspannen. Börsenmakler sind Zwischenhändler, die für ihre Tätigkeit eine Maklergebühr erhalten und nicht auf eigene Rechnung arbeiten.
Am Devisenmarkt agieren Börsenmakler meist als Zwischenhändler zwischen Banken. Gegen eine vom Initiator oder beiden Parteien gezahlte Gebühr bringen sie Käufer und Verkäufer zusammen. Es gibt vier oder fünf wichtige globale Börsenmakler, die durch Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und Partnerunternehmen in vielen Ländern tätig sind.

Brokerage – Maklergebühr
Die von einem Börsenmakler erhobene Gebühr.

BUBA – Buba
Bundesbank, die deutsche Zentralbank.

Bull – „Bulle“, Hausse-Spekulant
Eine Person, die glaubt, dass die Kurse steigen werden.

Bull Market – Hausse
Ein Markt, der durch steigende Kurse gekennzeichnet ist.

Bulldogs – Sterling-Auslandsanleihen
In Großbritannien von ausländischen Instituten ausgegebene Sterling-Anleihen.

Bundesbank
Die Zentralbank von Deutschland.

Butterfly Spread – Kombination zweier Spreads
(1) Ein Futures Butterfly Spread ist ein Spread-Geschäft, bei dem mehrere Futures-Monate gleichzeitig mit einem Kursgefälle gehandelt werden. Das Geschäft besteht im Wesentlichen aus zwei Futures-Spread-Transaktionen mit entweder drei oder vier verschiedenen Futures-Monaten mit einem Kursgefälle.
(2) Ein Options Butterfly Spread ist eine Kombination eines Bear- und Bull-Spread-Geschäfts, in dem mehrere Optionsmonate und Ausübungspreise gleichzeitig mit einem Kursgefälle gehandelt werden. Das Geschäft besteht im Wesentlichen aus zwei Options-Spread-Transaktionen mit entweder drei oder vier verschiedenen Optionsmonaten und Ausübungen mit einem Kursgefälle.


C Cable Transfer – Drahtanweisung
Telegrafische Geldüberweisung von einem Zentrum an ein anderes. Inzwischen synonym mit der elektronischen Geldüberweisung zwischen zwei Banken.

Cable – Devisenkassakurs
Ein am Devisenmarkt verwendeter Ausdruck für den Wechselkurs von US-Dollar und britischem Pfund.

Call Option – Kaufoption
Eine Call-Option überträgt das Recht, aber nicht die Pflicht, Aktien, Obligationen oder Terminkontrakte zu einem festgelegten Preis zu kaufen.

Call – Kaufoption
Eine Option, die dem Inhaber das Recht gibt, das zugrunde liegende Instrument während eines festgelegten Zeitraums zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Capital Account – Kapitalkontorechnung
Nebeneinanderstellung der lang- und kurzfristigen Kapitalimporte und -exporte eines Landes.

Carry – Zinskosten
Die Zinskosten für die Finanzierung von Wertpapieren oder anderen gehaltenen Finanzinstrumenten.

Carry-Over Charge – Prolongationsgebühr
Eine mit der Lagerung von Waren (oder Devisenkontrakten) von einem Liefertag bis zu einem anderen verbundene Finanzgebühr.

Cash – Per Kasse
Bezieht sich normalerweise auf ein Devisengeschäft, das zur Abrechnung am Tag seiner Kontrahierung geschlossen wird. Dieser Begriff wird hauptsächlich an den nordamerikanischen Märten und in denjenigen Ländern verwendet, deren Devisendienste sich aufgrund des Zeitzonenvorrangs auf diese Märkte stützen, d.h. Lateinamerika.
In Europa und Asien werden Kassatransaktionen häufig als Geschäfte mit Wertstellung am selben Tag bezeichnet.

Cash and Carry – Kassa-Future-Arbitrage
Der Kauf eines Vermögenswertes am heutigen Tag und der Verkauf eines Terminkontrakts auf den Vermögenswert. Das umgekehrte Geschäft, ein „Reverse Cash and Carry“, ist möglich, indem ein Vermögenswert verkauft und ein Future-Kontrakt gekauft wird.

Cash Settlement – Barabrechnung
Ein Verfahren zur Abrechnung von Futures-Kontrakten, bei dem anstelle der physischen Lieferung die Bardifferenz zwischen Future und Marktpreis gezahlt wird.

CBOE
Chicago Board Options Exchange, amerikanische Terminbörse.

CBOT oder CBT
Chicago Board of Trade, die größte Rohstoffbörse der Welt.

CD
Certificate of Deposit, Einzahlungsschein.

Central Bank – Zentralbank
Eine Zentralbank stellt Finanz- und Bankdienste für die Regierung und die Geschäftsbanken eines Landes bereit. Sie setzt außerdem die Geldpolitik der Regierung um, indem sie die Zinssätze ändert.
Die Reserve Bank of India ist die indische Zentralbank, die am Devisenmarkt für ordentliche Verhältnisse sorgt, indem sie durch verschiedene Instrumente wie Bargeldreservequote, Diskontsatz der Notenbank, Offenmarktgeschäfte und Maßhalteappelle interveniert.

Central Rate – Leitkurs
Wechselkurse zum ECU für die einzelnen Währungen innerhalb des EWS. Die Währungen haben je nach dem jeweiligen Band einen begrenzten Bewegungsspielraum zum Leitkurs.

Certificate of Deposit (CD) – Einzahlungsschein
Ein börsenfähiger Schein in Inhaberform, der von einer Geschäftsbank als Beleg einer Einzahlung bei dieser Bank ausgestellt wird und Fälligkeitswert, Fälligkeitsdatum und den zahlbaren Zinssatz angibt. Einzahlungsscheine variieren in der Größe, wobei die Fälligkeiten von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren reichen.
Einzahlungsscheine können vor Fälligkeit normalerweise nur durch Verkauf am Sekundärmarkt eingelöst werden, sie können aber auch von der ausstellenden Bank gegen Zahlung einer Strafgebühr zurückgenommen werden.

CFTC
Die Commodity Futures Trading Commission, die US-amerikanische Bundesaufsichtsbehörde für an Warenmärkten gehandelte Futures-Kontrakte einschließlich Finanz-Futures.

CHAPS
Clearing House Automated Payment System, rechnergestützter Interbanken-Abrechnungsverkehr.

Chartist – Chart-Analyst
Eine Person, die Diagramme und Charts historischer Daten untersucht, um Trends festzustellen und Trendumkehrungen zu prognostizieren. Dazu gehören die Beobachtung bestimmter Muster und Charakteristika der Charts, um Widerstandsschwellen, Kopf-Schulter-Formationen und äußerste Tief- oder Höchststandmuster abzuleiten, die, wie man annimmt, auf Trendumkehrungen hindeuten.

CHIPS
Das interne Abrechnungssystem der New Yorker Banken. (Clearing House Interbank Payment System). Die meisten Euro-Transaktionen werden durch dieses System abgerechnet.

CIBOR
Copenhagen Interbank Rate, der Satz, zu dem die Banken die dänische Krone ohne Sicherheit verleihen. Der Satz wird täglich von Dänemarks Nationalbank (der dänischen Zentralbank) aufgrund von durch die dänische Bankiersvereinigung aufgestellten Regeln berechnet.

Closed Position – Geschlossene Position
Eine Transaktion, bei der das Geschäft hinsichtlich einer bestimmten Währung am Ende eine Nettonullverpflichtung gegenüber dem Markt hat.

Closing Purchase Transaction – Glattstellungskauftransaktion
Der Kauf einer Option, die mit einer Option identisch ist, welche bereits verkauft wurde, um eine Position zu liquidieren.

CME
Chicago Mercantile Exchange, die zweitgrößte Terminbörse der Welt für Rohstoffe und Terminkontrakte.

Coincident Indicator – Gleichlaufender Indikator
Ein Wirtschaftsindikator, der sich im Allgemeinen im Einklang mit dem allgemeinem Konjunkturzyklus wie z.B. der Industrieproduktion bewegt.

Comex
Commodity Exchange of New York, die New Yorker Warenbörse.

Commission – Provision
Die Gebühr, die ein Börsenmakler von seinen Kunden dafür erheben kann, dass er in ihrem Namen Geschäfte tätigt.

Compound Option – Doppelprämiengeschäft
Eine Option auf eine Option, wobei die Zeitdaten und der Preis einer solchen Option festgelegt sind.

Confirmation – Bestätigung
Eine Mitteilung an die andere Partei, in der alle relevanten Details der Transaktion beschrieben sind.

CPI – VPI
Consumer Price Index: der Verbraucherpreisindex. Monatliche Maßzahl für die Preisänderung eines definierten Korbs von Verbrauchsgütern einschließlich Nahrung, Kleidung und Transport. Der Ansatz für Mieten und Hypotheken ist von Land zu Land unterschiedlich.

Contract Expiration Date – Kontraktablaufdatum
Der Tag, an dem eine Währung geliefert werden muss, um den Kontrakt zu erfüllen.
Bei Optionen ist dies der letzte Tag, an dem der Optionsinhaber sein Recht ausüben kann, das zugrunde liegende Instrument bzw. die Währung zu kaufen oder verkaufen.

Contract Month – Kontraktmonat
Der Monat, in dem ein Futures-Vertrag abläuft oder lieferbar wird, wenn er nicht vor dem angegebenen Datum flüssig gemacht oder verkauft wird.

Contract – Kontrakt
Eine Vereinbarung über den Kauf oder Verkauf eines festgelegten Betrags einer bestimmten Währung oder eine Option für einen festgelegten Monat in der Zukunft (siehe Futures-Vertrag).

Correspondent Bank – Korrespondenzbank
Der Auslandsbankenvertreter, der regelmäßig Leistungen für eine Bank erbringt, die in dem jeweiligen Zentrum keine Zweigstelle hat, z.B. um den Geldtransfer zu erleichtern. In den USA geschieht dies im Inland aufgrund der zwischenstaatlichen Bankverkehrbeschränkungen häufig.

Cost of Carry – Bestandshaltekosten
Die Zinssatzparität, bei der der Preis für künftige Lieferung durch die Kosten der Kreditaufnahme bestimmt wird, um die Position zu halten.

Cost of Living Index – Lebenshaltungskostenindex
Entspricht in etwa dem Einzelhandels- oder Verbraucherpreisindex.

Counterparty – Kontrahent
Der Kunde oder die Bank, mit dem/der ein Devisengeschäft getätigt wird.

Counterparty Risks – Kontrahentenrisiken
FOREX-Instrumente (Instrumente für den Interbank-Devisenhandel) sind Positionen (Käufe und/oder Verkäufe) zwischen dem Kunden und seinem Kontrahenten, und im Gegensatz zu an der Börse gehandelten Deviseninstrumenten, für die im Effekt von einer der Börse, an dem die Instrumente gehandelt werden, angeschlossenen Clearing-Organisation garantiert wird, wird für Forex-Instrumente nicht von einer Clearing-Organisation garantiert.
Daher verlässt sich der Kunde beim außerbörslichen Kauf eines Deviseninstruments darauf, dass der Kontrahent, von dem er das Instrument gekauft hat, den Kontrakt erfüllt.
Die Nichterfüllung einer Position durch den Kontrahenten könnte zum Verlust früherer Zahlungen führen, die gemäß den Positionen vorgenommen wurden, sowie zum Verlust des erwarteten Gewinns der Transaktion.

Country Risk – Länderrisiko
Faktoren, die sich von Land zu Land verschieden auf den Währungshandel auswirken. Dazu zählen politische, Regulierungs-, Rechts- und Feiertagsrisiken.

Coupon Value – Kuponwert
Der jährliche Zinssatz einer Anleihe.

Coupon – Kupon
(1) Bei Inhaberaktien der abtrennbare Teil der „Strohmannaktie“. Zertifikat, das gegen Dividenden eingetauscht werden kann.
(2) Bezeichnet den Zinssatz eines festverzinslichen Wertpapiers.

Cover – Decken; rückkaufen zuvor verkaufter Kontrakte
(1) Einen Devisenterminkontrakt abschließen.
(2) Eine Position, die leerverkauft und nicht gedeckt wurde, glattstellen, indem man verkaufte Devisen oder Wertpapiere kauft.

Covered Interest Rate Arbitrage – Nettozinsarbitrage
Ein Arbitrageansatz, der sich daraus zusammensetzt, dass man Währung A kauft, sie gegen Währung B tauscht, Währung B während der Darlehensdauer anlegt und, nachdem bei Fälligkeit die Kurssicherung abgezogen wurde, aus der Gesamtheit der Transaktionen einen Gewinn zieht.
Er basiert auf dem Theorem der Zinssatzparität (eines der zentralen Wirtschaftstheorieverhältnisse), das besagt, dass der Gewinn einer abgesicherten Auslandsanlage genau dem inländischen Zinssatz auf Anlagen gleichen Risikos entspricht.
Wenn die abgedeckte Nettozinsdifferenz zwischen den beiden Geldmärkten gleich Null ist, gibt es keinen Arbitrageanreiz, Gelder von einem an einen anderen Markt zu verlagern.

CPSS
Committee on Payment and Settlement Systems, Ausschuss für Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme.

Crawling Peg (Adjustable Peg) – Stufenflexibilität
Ein Wechselkurssystem, bei dem der Wechselkurs eines Landes im Verhältnis zu einer anderen Währung stabilisiert (d.h. fixiert) wird. Der offizielle Kurs kann hin und wieder geändert werden.

Credit Risk – Kreditrisiko
Das Risiko, dass ein Schuldner seine Schulden nicht zurückzahlt; insbesondere das Risiko, dass der Kontrahent nicht über die Währung verfügt, die zu liefern er versprochen hat.

Cross Deal – An- und Verkauf von Fremdwährungen mit dem Gegenwert in Euro oder einer anderen Fremdwährung
Ein kontrahiertes Devisengeschäft mit zwei Währungen, von denen keine die Basiswährung ist.

Cross Hedge – Absicherung einer Kassaposition durch einen bezüglich des Basisobjekts unterschiedlichen, hinsichtlich der Wertentwicklung ähnlichen Terminkontrakt
Eine Technik, die Finanz-Futures nutzt, um auf der Grundlage der Ansicht, dass sich die Kurse zwischen den Instrumenten in die gleiche Richtung bewegen, verschiedene, aber verwandte Kassainstrumente abzusichern.

Cross Rate – Kreuzkurs, Querkurs
Ein Wechselkurs zwischen zwei Währungen, der üblicherweise aus den Einzelwechselkursen der beiden Währungen konstruiert wird, da die meisten Währungen gegen den Dollar notiert werden.

Cross-Trade – Börsenkompensationsgeschäft
Eine Cross-Trade-Transaktion ist eine Transaktion, bei der entweder der Kaufmakler mit dem Verkaufmakler identisch ist oder der Kaufmakler und der Verkaufmakler demselben Unternehmen angehören.

Currency – Währung
Die von einem Land verwendete Geldart. Sie kann am Devisenmarkt gegen andere Währungen gehandelt werden, so dass jede Währung im Verhältnis zu einer anderen einen bestimmten Wert hat.

Currency Basket – Währungskorb
Verschiedene Gewichtungen anderer Währungen, die in Relation zu einer Korbwährung (z.B. ECU oder SDR) zusammen gruppiert sind. Wird manchmal von Währungen verwendet, um ihren Kurs zu fixieren, oft an einem handelsgewichteten Korb.
Eine ausgewählte Gruppe von Währungen, deren gewichteter Durchschnitt als Maßzahl für den Wert oder Betrag einer Verbindlichkeit verwendet wird. Ein Währungskorb wird bei Kontrakten üblicherweise als Methode der Vermeidung (oder Minimierung) des Währungsschwankungsrisikos verwendet.

Current Account – Leistungsbilanz
Die Nettobilanz der internationalen Zahlungen eines Landes, die sich aus Im- und Exporten zusammen mit unilateralen Transfers wie Hilfs- oder Wandergeldsendungen ergibt. Kapitalströme sind nicht darin enthalten.

Current Balance – Leistungsbilanz
Der Wert sämtlicher Exporte (Waren plus Dienstleistungen) abzüglich sämtlicher Importe eines Landes in einem bestimmten Zeitraum, entspricht der Summe von Handels- und Dienstleistungsbilanz plus Nettoeingänge von Zinsen, Profiten und Dividenden aus dem Ausland.

Cycle – Zyklus
Die auf verschiedene Klassen von Optionen anwendbare Gruppe von Ablaufdaten.


D Day Order – Tagesauftrag
Ein Auftrag, der, wenn er nicht an dem spezifischen Tag ausgeführt wird, automatisch storniert wird.

Day Trading – Tageshandel
Ein Tagesgeschäft ist ein Devisengeschäft, das sich ab dem Tag, an dem das Geschäft abgeschlossen wurde, bis zu seinem Ende automatisch jeden Abend um 22:00 (GMT-Zeit) erneuert. Das Geschäft endet, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
1. Kündigung durch Sie.
2. Der Tagessatz hat den von Ihnen vordefinierten Stop-Loss-Satz erreicht.
3. Das Enddatum ist erreicht.

Solange das Geschäft offen ist, wird jeden Abend um 22:00 (GMT-Zeit) eine Erneuerungsgebühr berechnet).

Deal Date – Abschlusstag
Der Tag, an dem eine Transaktion vereinbart wird.

Deal Ticket – Händlerzettel
Die Hauptmethode zur Aufzeichnung der Grundinformationen im Zusammenhang mit einer Transaktion.

Dealer – Eigenhändler
Eine Person oder Firma, die nicht als Zwischenhändler, sondern auf eigene Rechnung Wertpapiere kauft und/oder verkauft. Eigenhändler handeln auf eigene Rechnung und eigenes Risiko, im Gegensatz zu den Börsenmaklern, die nur im Namen ihrer Kunden Geschäfte tätigen.

Declaration Date – Frist für die Optionsannahme
Der Tag bzw. die Uhrzeit, bis zu dem/der der Käufer einer Option dem Verkäufer mitteilen muss, ob er die Option ausüben möchte oder nicht.

Deficit – Defizit
Fehlbetrag in der Handels- oder Zahlungsbilanz oder in Regierungshaushalten.

Delivery – Lieferung
Die Abrechnung einer Transaktion durch Empfang oder Submission eines Finanzinstruments oder einer Währung.

Delivery Day – Liefertag
Der Fälligkeitstag des Kontrakts, wenn durch den Austausch der Währungen die Endabrechnung der Transaktion durchgeführt wird. Dieser Tag ist besser als Wertstellungs- oder Abrechnungstag bekannt.

Delivery Risk – Lieferrisiko
Ein Begriff, der die Gefahr umschreibt, dass ein Kontrahent nicht in der Lage ist, seinen Teil der Vereinbarung einzuhalten. Bei außerbörslichen Geschäften, wo es keine Börse gibt, die den beiden Kontraktparteien gegenüber für den Handel garantiert, ist dieses Risiko sehr hoch.

Delta – Delta-Faktor
Die Wertänderung der Optionsprämie, die durch die Kapitalisierung von Reserven vollständig gezahlt wurde, und angegeben im Verhältnis zur sofortigen Wertänderung des zugrunde liegenden Instruments, ausgedrückt als Koeffizient.

Delta Hedging – Delta-Hedging
Eine von Optionsverkäufern verwendete Methode, um bei verkauften Optionen durch den Kauf oder Verkauf des zugrunden liegenden Instruments proportional zum Delta-Faktor Risiken abzusichern.

Delta Spread – Delta-Spread
Eine Verhältnisspanne von Optionen, die mithilfe der Delta-Faktoren der betreffenden Optionen als neutrale Position gebildet wird, um das Sicherungsverhältnis zu bestimmen.

Depo – Einlage
Einlage (engl.: Deposit)

Derivatives – Derivate, abgeleitete Papiere
Ein allgemeiner Ausdruck, der sich auf Risikomanagementinstrumente wie z.B. Futures, Optionen, Swapgeschäfte usw. bezieht. Der Kontraktwert bewegt sich in Relation zum zugrunde liegenden Instrument bzw. zur Währung. Angesichts umfangreicher Verluste durch Banken und Körperschaften wird die Emission von Derivaten und ihre Kontrolle kontrovers diskutiert..

Desk – Währungsabteilung
Ausdruck, der sich auf eine Gruppe bezieht, die sich mit einer oder mehreren spezifischen Währungen befasst.

Details – Einzelheiten
Sämtliche zur endgültigen Fertigstellung einer Devisentransaktion erforderlichen Informationen, d.h. Name, Kurs, Zeitdaten und Lieferort.

Devaluation – Abwertung
Gezielte Abwärtskorrektur einer Währung gegenüber ihren festen Paritäten oder Bändern, was normalerweise von einer förmlichen Ankündigung begleitet wird.

Direct Quotation – Direktkurs
Kurs in festen Einheiten ausländischer Währung gegenüber wechselnden Beträgen der Inlandswährung.

Discount – Abschlag
Weniger als der Kassakurs. Beispiel: Terminabschlag.

Discount Rate – Diskontsatz
Der Satz, zu dem ein Wechsel diskontiert wird. Insbesondere bezieht sich dieser Ausdruck auf den Satz, zu dem eine Zentralbank bereit ist, bestimmte Wechsel für Finanzinstitute zu diskontieren, um deren Liquidität zu erhöhen. Richtiger wird er als offizieller Diskontsatz bezeichnet.

Domestic Rates – Inlandszinssätze
Die für im Herkunftsland befindliche Einlagen geltenden Zinssätze. Wert und Werte können durch Besteuerung und unterschiedliche Marktpraktiken von Euroeinlagen abweichen.



E Economic Exposure – Wirtschaftsrisiken
Spiegelt die möglichen Auswirkungen von Änderungen an den Währungsmärkten auf die zukünftige Wettbewerbsposition eines Unternehmens aufgrund der Auswirkungen, die Änderungen dieser Art auf den zukünftigen Cashflow des Unternehmens haben können.

Economic Indicator – Wirtschaftsindikator
Eine Statistik, in der sich die aktuellen, vergangenen oder zukünftigen Wirtschaftswachstumsraten und Wirtschaftstrends wie z.B. Einzelhandelsabsatz und Beschäftigung spiegeln.

ECU - European Currency Unit: europäische Währungseinheit
Ein Korb der Mitgliedswährungen. Der ECU als zusammengesetzte Einheit besteht aus sämtlichen Währungen der Europäischen Gemeinschaft, die individuell gewichtet sind. Er wurde von der Europäischen Währungsunion mit dem Endziel geschaffen, die Einzelwährungen der europäischen Mitgliedsländer zu ersetzen.

Effective Exchange Rate – Effektiver Wechselkurs
Ein Versuch, die Wirkungen der Währungsschwankungen eines Landes gegenüber anderen Währungen hinsichtlich der Handelsbilanz des Landes zusammenzufassen.

EFT
Electronic Fund Transfer, elektronische Geldüberweisung.

Either Way Market – „Beide-Richtungen-Markt“
Am Euro-Interbanken-Einlagenmarkt, wo sowohl Kauf- als auch Verkaufsätze für einen bestimmten Zeitraum identisch sind.

EWU
Europäische Währungsunion.

EMS
European Monetary System, Eurowährung.

EOE
European Options Exchange, Europäische Optionsbörse

Epsilon – Epsilon-Faktor
Die Preisänderung einer Option, die mit einer 1%igen Änderung der implizierten Volatilität verbunden ist (mathematisch betrachtet die erste Ableitung des Optionspreises hinsichtlich der Volatilität). Wird auch als Eta, Vega, Omega und Kappa bezeichnet.

ERM
Exchange Rate Mechanism, Wechselkursmechanismus.

Euro Clear
Ein computergestütztes Abrechnungs- und Einlagensystem zur sicheren Aufbewahrung, Lieferung von und Zahlung für am Euro-Bondmarkt begebene internationale Anleihen.

European Union – Europäische Union
Die früher als Europäische Gemeinschaft bekannte Ländergruppe.

Exchange Rate Risk – Wechselkursrisiko
Der mögliche Verlust, der durch eine ungünstige Wechselkursentwicklung entstehen könnte.

Excercise Price (Strike Price) – Ausübungskurs (Ausübungspreis)
Der Preis, zu dem ein Optionsrecht ausgeübt werden kann.

Exotic – Exotisch
Eine seltener gehandelte Währung.

Expiry Date – Ablaufdatum
Der letzte Tag, an dem der Inhaber einer Option sein Recht, das zugrunde liegende Wertpapier zu kaufen oder verkaufen, ausüben kann.

Expiration Date – Ablaufdatum
(1) Optionen – der letzte Tag, nach dem das Optionsrecht nicht mehr ausgeübt werden kann.
(2) Anleihen – der Tag, an dem eine Anleihe fällig wird.

Expiration Month – Ablaufmonat
Der Monat, in dem eine Option abläuft.

Expiry Date – Ablaufdatum
Der letzte Tag, an dem eine Option gekauft oder verkauft werden kann.

Exposure – Engagement, Potenzial
Der Gesamtbetrag des einem Kreditnehmer oder Land geliehenen Geldes. Banken stellen Regeln auf, um zu verhindern, dass sie sich bei einem Einzelkunden zu stark engagieren.
Bei Handelstransaktionen bezeichnet der Ausdruck das Potenzial, durch die fluktuierenden Marktpreise Gewinn oder Verlust zu machen.


F Fast Market – Schneller Markt
Rasche Bewegung an einem Markt, die durch starkes Interesse von Käufern und/oder Verkäufern verursacht wird. In solchen Umständen kann es sein, dass die Kursniveaus weggelassen werden und Geld- und Briefkursnotierungen zu rasch aufeinander folgen, um vollständig gemeldet zu werden.

Fed
Das Zentralbankensystem (Federal Reserve) der USA. Alle Mitglieder der Federal Reserve müssen Mitglied der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC, staatliche Einlagensicherung) sein. Die Körperschaft war stark von der Spar- und Darlehenskrise Ende der 80er Jahre betroffen.

Fed Funds – Tagesgeld
Von Banken bei ihrer örtlichen Federal Reserve Bank gehaltene Barguthaben. Die normale Transaktion bei diesen Geldern ist ein Interbankenverkauf einer Tagesgeldeinlage für einen Geschäftstag. Bei ungesicherten Transaktionen werden die Gelder über Nacht ungesichert gehandelt.

Fed Fund Rate – Tagesgeldsatz
Der Zinssatz auf Tagesgeld. Hierbei handelt es sich um einen sorgfältig beobachteten kurzfristigen Zinssatz, da er die Meinung der Fed über die Geldversorgungslage widerspiegelt.

FEDAI
Die Foreign Exchange Dealers Association of India ist eine Vereinigung sämtlicher Devisenhändler, die die Grundregeln für die Festlegung von Provisionen und sonstigen Gebühren aufstellt und auch die Vorschriften und Regeln im Zusammenhang mit den täglichen Devisentransaktionen in Indien festlegt. Die FEDAI hat gemeinsam 38 Handelswährungen anerkannt.

Federal National Mortage Association – US-Bundesbehörde für Hypothekengewährung im sozialen Wohnungsbau
Eine in Privatbesitz befindliche, aber von der US-Regierung geförderte Körperschaft, die mit Wohngebäudehypotheken handelt. Ihre Aktivitäten werden durch den Verkauf von allgemein als „Fannie Maes“ bekannten Instrumenten unterstützt.

Federal Reserve Board – US-Landeszentralbankrat
Der Vorstand des Zentralbanksystems, der vom US-Präsidenten für Amtszeiten von 14 Jahren ernannt wird. Eines der Mitglieder wird für vier Jahre zum Vorsitzenden ernannt.

Federal Reserve System – US-Zentralbanksystem
Das Zentralbanksystem der USA, das 12 regionale Banken umfasst, die dem Zentralbankrat unterstehen und 12 Bezirke leiten. Die Mitgliedschaft bei der Fed ist für vom US-Währungsprüfer konzessionierte Banken obligatorisch und für bundesstaatlich konzessionierte Banken freiwillig.

Fiscal Policy – Fiskalpolitik
Einsatz von Besteuerung und Regierungsausgabenwirtschaft als Werkzeug bei der Umsetzung der Geldpolitik.

Fixed Exchange Rate – Fester Wechselkurs
Amtlicher von Währungsbehörden festgesetzter Kurs für eine oder mehrere Währungen. In der Praxis erlaubt man auch festen Wechselkursen, zwischen definitiven oberen und unteren Bändern zu fluktuieren, was zu Interventionen durch die Zentralbank führt.

Fixing – Festsetzung
Eine Methode der Kursbestimmung, indem man normalerweise einen Kurs findet, der ein Gleichgewicht von Käufern und Verkäufern herstellt. Ein solcher Prozess erfolgt ein- oder zweimal täglich zu festgelegten Zeiten. Wird von einigen Währungen besonders verwendet, um Touristenkurse zu bilden. Das System wird auch am Londoner Goldmarkt verwendet.

Flat/Square – Glatt
Wenn ein Kunde nicht in der betreffenden Währung gehandelt hat oder ein früherer Abschluss umgekehrt wird und so eine neutrale (glatte) Position erzeugt. Beispiel: Sie haben $500.000 gekauft und dann $500.000 verkauft = FLAT.

Float – Frei, schwebend
(1) siehe Freier Wechselkurs.
(2) Zur Verfügung stehendes Bargeld oder Geld, das gerade zwischen Banken transferiert wird.
(3) Federal Reserve Float, die Existenz derselben Einlage bei zwei Banken gleichzeitig, entsteht, wenn im Zentralbanksystem an die Zentralbanken gesendete Schecks bisweilen gutgeschrieben werden, noch bevor die einzahlende Bank die Rückstellung freigibt.

Floating Exchange Rate – Freier Wechselkurs
Wenn der Wert einer Währung durch die Marktkräfte bestimmt wird, die Angebot und Nachfrage nach der betreffenden Währung steuern.

Floor – Minimum, Börsensaal
(1) Eine Vereinbarung mit einem Kontrahenten, die dem Parkettkäufer für eine bestimmte Zeit eine niedrigere Zinssatzgrenze einräumt.
(2) Ein Ausdruck für einen Börsenhandelsbereich. Normalerweise bezeichnet man den Handelsbereich am Waren- und Futures-Markt als „Pit“ (Maklerstand oder Produktenbörse).

FOMC
Federal Open Market Committee, der Bundes-Offenmarktausschuss. Der Ausschuss, der in den USA Geldversorgungsziele setzt, die meist durch die Tagesgeldzinssätze usw. umgesetzt werden.

Foreign Exchange – Devisenhandel
Der Kauf oder Verkauf einer Währung gegen den Verkauf oder Kauf einer anderen Währung.

Foreign Position – Devisenposition
Eine Position, gemäß der sich eine der Kontraktparteien bereit erklärt, der anderen Partei einen vereinbarten Devisenbetrag abzukaufen oder zu verkaufen.

Forex
Eine Abkürzung von „Foreign Exchange“ (Devisen)

Forex Deal – Devisengeschäft
Der Kauf oder Verkauf einer Währung gegen den Verkauf oder Kauf einer anderen Währung. Die Höchstdauer der Transaktion wird bei ihrer Eröffnung festgelegt. Sie kann zu jedem Zeitpunkt bis Ablauftag und Ablaufuhrzeit geschlossen werden. Aus technischen Gründen kann eine Transaktion nicht in den ersten 3 Minuten geschlossen werden.

Forward Contract – Terminkontrakt
Wird manchmal als Synonym für „Termingeschäft“ oder „Future“ verwendet. Bezeichnet insbesondere Arrangements mit derselben Wirkung wie ein Termingeschäft zwischen einer Bank und einem Kunden.

Forward Cover Taking – Terminsicherung
Terminkontrakte zum Schutz vor Wechselkursschwankungen vorgenommen.

Forward Deal – Termingeschäft
Eine Transaktion mit einem späteren Valutatag als die Kassavalutierung.

Forward Points – Swappunkte
Der Zinsunterschied zwischen zwei Währungen, ausgedrückt in Wechselkurspunkten. Die Swappunkte werden zum Kassakurs hinzuaddiert oder abgezogen, um den Termin- oder Sofortkurs zu erhalten, je nachdem, ob die Währung mit Terminaufschlag oder Abschlag gehandelt wird.

Forward Rate – Terminkurs
Der Kurs, zu dem heute ein Devisenkontrakt geschlossen wird, der an einem festgelegten zukünftigen Datum abzurechnen ist, das zum Zeitpunkt des Kontraktabschlusses bestimmt wird.
Die Entscheidung, Punkte abzuziehen oder hinzuzuaddieren, wird durch den Unterschied zwischen den Einlagesätzen beider in der Transaktion betroffenen Währungen bestimmt.
Von der Grundwährung mit dem höheren Zinssatz sagt man, dass sie gegenüber der am Terminmarkt mit dem niedrigeren Zinssatz notierten Währung einen Abschlag aufweist. Daher werden die Swappunkte vom Kassakurs abgezogen.
In ähnlicher Weise sagt man von der Grundwährung mit dem niedrigeren Zinssatz, dass sie einen Aufschlag aufweist, und die Swappunkte werden zum Kassakurs hinzuaddiert, um den Terminkurs zu erhalten.

Free Reserves – Freie Rücklagen
Die von einer Bank gehaltenen Gesamtrücklagen abzüglich der von der Bankbehörde vorgeschriebenen Rücklagen.

Front Office – Handelstätigkeit
Die vom Händler ausgeführten Tätigkeiten, normale Handelsaktivitäten.

Fundamental Analysis – Fundamentalanalyse
Analyse auf der Grundlage wirtschaftlicher und politischer Faktoren.

Fundamentals – Grundlagen
Die makroökonomischen Faktoren, von denen man annimmt, dass sie die Grundlage für den relativen Wert einer Währung bilden. Dazu gehören Inflation, Wachstum, Handelsbilanz, Regierungsdefizit und Zinssätze.

Funds – Vertretbare Wertpapiere
Ein Ausdruck für in USD/CAD/überall marktgängige Wertpapiere. Instrumente, die rechtlich gleichwertig, ersetzbar und austauschbar sind. Kann sich auf bestimmte an der Börse gehandelte Währungskontrakte beziehen, die an einer Reihe von Börsen angeboten werden.

Futures Contract – Terminkontrakt
Ein an einer Terminbörse gehandelter Kontrakt, der die Lieferung einer bestimmten Qualität und Quantität einer Ware, einer Währung oder eines Finanzinstruments an einem bestimmten zukünftigen Monat erfordert, sofern er nicht vor der Kontraktfälligkeit liquidiert wird.

Futures Exchange-Traded Contracts – An einer Terminbörse gehandelte Kontrakte
Das sind feste Vereinbarungen über die Lieferung (oder die Entgegennahme) einer genormten Menge von etwas an einem bestimmten Tag zu einem vorbestimmten Preis. Termingeschäfte gibt es mit Währungen, Geldmarkteinlagen, Anleihen, Aktien und Waren. Sie werden an einer Börse gehandelt, wobei die Abrechnungsgesellschaft für den Kontrakt garantiert und außerdem der besicherte Kredit dem Wert der gestellten Sicherheit angepasst ist.

FX
Foreign Exchange – Devisen(handel).


G G5
Die Gruppe der Fünf. Die fünf führenden Industrieländer: USA, Deutschland, Japan, Frankreich und Großbritannien.

G7
Die sieben führenden Industrieländer: USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Italien.

G10
G7 plus Belgien, Niederlande und Schweden; eine mit den IWF-Erörterungen verbundene Gruppe. Manchmal ist am Rande auch die Schweiz beteiligt.

Gamma – Gamma-Faktor
Die Geschwindigkeit der Veränderung des Delta-Faktors im Lauf der Zeit oder für eine Einheitenänderung im Preis des zugrunde liegenden Vermögenswerts.

GNP Deflator – BSP-Bereinigungsfaktor
Entfernt die Inflation aus der BSP-Zahl. Üblicherweise als Prozentsatz ausgedrückt und auf der Grundlage einer Indexzahl.

GNP Gap – BSP-Lücke
Die Differenz zwischen dem tatsächlichen realen BSP und dem potenziellen realen BSP. Ist die Lücke negativ, so ist eine Volkswirtschaft überhitzt.

Gross Domestic Product (GDP) – Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Gesamtwert der Produktionsleistung, der Einkünfte und der Ausgaben eines Landes, die innerhalb der physischen Grenzen des Landes erzeugt werden.

Gross National Product (GNP) – Bruttosozialprodukt (BSP)
Bruttoinlandsprodukt plus das „Faktoreinkommen aus dem Ausland“ – Einkommen, das aus Anlagen oder Arbeit im Ausland entsteht.

Gold Standard – Goldstandard
Das ursprüngliche System zur Stützung des Wertes ausgegebener Währungen. Dieses System war vor 1973 aktuell, als feste Wechselkurse vorherrschten.

GTC „Good Till Cancelled“ – Gültig bis auf Widerruf
Ein einem Händler erteilter Auftrag, zu einem festen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Der Auftrag bleibt solange gültig, bis er vom Kunden storniert wird.


H Hard Currency – Harte Währung
Eine Währung, von deren Wert man erwartet, dass er stabil bleibt oder im Verhältnis zu anderen Währungen zunimmt.

Head and Shoulders – Kopf-Schulter-Formation
Ein Muster in Kurstrends, das nach Ansicht von Chart-Analysten auf eine Umkehrung des Kurstrends hindeutet. Der Kurs ist eine Zeitlang bis zur Spitze der linken Schulter angestiegen. Dann bewirken Profitmitnahmen, dass der Kurs fällt oder sich nivelliert, wodurch die rechte Schulter gebildet wird. Der Kurs steigt dann erneut steil zum Kopf an, bevor weitere Profitmitnahmen bewirken, dass der Kurs etwa auf dieselbe Höhe wie die Schulter fällt. Ein weiterer moderater Anstieg oder ein Gleichbleiben deutet dann darauf hin, dass ein beträchtlicher Absturz bevorsteht. Das Durchbrechen der Halslinie ist das Verkaufssignal.

Hedge – Sicherungsgeschäft
Der Kauf oder Verkauf von Optionen oder Terminkontrakten als vorübergehender Ersatz für eine Transaktion, die an einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden soll. Üblicherweise geht es dabei um gegenteilige Positionen am Kassa-, Termin- oder Optionsmarkt.

Hedging – Gegendeckung, Sicherungsgeschäfte
Der Einsatz einer Transaktion, deren Hauptziel darin besteht, einen Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit vor einer Fluktuation des Devisenkurses zu sichern (engl.: hedge). Es geht weniger darum, von den Kursfluktuationen zu profitieren.

Hyperinflation
Sehr hohe und sich selbst tragende Inflationsraten. Ein Hyperinflationszeitraum kann als Zeitraum definiert werden, in dem die Inflation über 50% beträgt, bis die Inflation 12 Monate lang unter 50% fällt.


I ICCH
International Commodities Clearing House Limited – eine internationale Warenabrechnungsstelle mit Sitz in London, die weltweit für zahlreiche Terminmärkte tätig ist.

IFEMA
International Foreign Exchange Master Agreement, internationaler Rahmenvertrag für den Devisenhandel.

IMF – IWF
Internationaler Währungsfonds (International Monetary Fund) – wurde 1946 gegründet, um für kurz- und mittelfristige internationale Liquidität zu sorgen und die Liberalisierung der Wechselkurse zu fördern. Der IWF hilft seinen Mitgliedern, Zahlungsbilanzprobleme zu überbrücken, indem er ihnen die erforderlichen Darlehen gewährt.

IMM
International Money Market (internationaler Geldmarkt), Teil der Chicago Mercantile Exchange, an dem eine Reihe von Währungen und Finanztermingeschäften notiert wird.

Implied Volatility – Implizite Volatilität
Eine Messgröße für das erwartete Kursspektrum am Markt der zugrunde liegenden Währungstermingeschäfte auf der Grundlage der gehandelten Optionsprämien.

Implied Rates – Implizite Zinsen
Der Zinssatz, der durch die Berechnung der Differenz zwischen Kassa- und Terminkurs bestimmt wird.

In-the-Money – Im Geld
Wenn aufgrund des Preises des zugrunde liegenden Instruments relativ zum Ausübungspreis mit einer Option ein Gewinn erzielt werden kann.
Eine Kaufoption ist „im Geld“, wenn der Preis des zugrunde liegenden Instruments höher ist als der Ausübungskurs/Ausübungspreis. Eine Verkaufoption ist „im Geld“, wenn der Preis des zugrunde liegenden Instruments niedriger ist als der Ausübungskurs/Ausübungspreis.

Inconvertible Currency – Nicht konvertierbare Währung
Eine Währung, die nicht in andere Währungen umgewechselt werden kann, entweder weil dies durch die Börsenvorschriften verboten ist oder weil die Währung extremen Schwankungen unterliegt und man sie nicht als sicheren Hafen betrachtet, wo man Gelder unterbringen sollte.

Indicative Quote – Hinweispreis
Ein Preis eines Marktmachers, der nicht fest ist.

IPI
Industrieproduktionsindex. Ein gleichlaufender Indikator, der die physische Produktionsleistung von verarbeitendem Gewerbe, Bergbau und Versorgungsindustrie misst.

Inflation
Ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus in Verbindung mit einem damit zusammenhängenden Rückgang der Kaufkraft. Wird manchmal als eine übermäßige Bewegung in derartigen Preisniveaus bezeichnet.

Info Quote – Orientierungspreis
Ein Preis, der nur zur Information angegeben wird.

Initial Margin – Originaleinschuss
Die vom Börsenmakler verlangte Einlage, bevor ein Kunde ein Geschäft/eine Transaktion abschließen kann, um bei Zahlungsunfähigkeit des Kontrahenten ein Polster zu haben.

Interbank Rates – Interbankenraten
Die Devisenraten, die große internationale Banken anderen großen internationalen Banken anbieten. Normalerweise haben das Publikum und andere Unternehmen keinen Zugang zu diesen Raten.

Interest Rate Risk – Zinsrisiko
Das Verlustpotenzial, das aus sich ändernden Zinssätzen entsteht.

Interest Rate Swaps – Zins-Swap
Eine Vereinbarung, Zinszahlungsverpflichtungen ohne Zinsbindungsfrist gegen solche mit fester Frist zu tauschen oder umgekehrt. Die Hauptsumme wird nicht getauscht. Die Hauptsumme ist fiktiv, da am Ende der Laufzeit nur Cashflows im Zusammenhang mit den Zinszahlungen (seien es Zahlungen oder Eingänge) getauscht werden.

Intervention
Maßnahme einer Zentralbank, um den Wert ihrer Währung zu beeinflussen, indem sie in den Markt eingreift.
In Indien ist die Intervention der Reserve Bank of India auf Fälle extremer Volatilität beschränkt.

Intra Day Limit – Ein-Tages-Grenze
Eine von der Bankleitung festgesetzte Größenbeschränkung des Ein-Tages-Engagements jedes Händlers.

Intra Day Position – Ein-Tages-Engagement
Offene Positionen, die von einem Händler während des Tages übernommen werden. Üblicherweise sind sie am Tagesende abgerechnet.

IOM
Index and Options Market (Index- und Optionsmarkt) – Teil der Chicago Mercantile Exchange.

ISDA (International Securities Dealesr Association) – Internationale Wertpapierhändlervereinigung
Eine Organisation, die von Devisenbanken gebildet wurde, um die Interbankmärkte und Interbankbörsen zu regulieren.


J J Curve – J-Kurve
Ein Begriff, der die erwartete Wirkung einer Abwertung auf die Handelsbilanz eines Landes beschreibt. Man geht davon aus, dass die Importwechsel zunehmen, bevor die Exportaufträge und Exporteinnahmen steigen.


K Kiwi
Slang-Ausdruck für den neuseeländischen Dollar

Knock In – Entstehen von Barrier-Optionen
Ein Prozess, bei dem eine Barrier-Option (europäisch) aktiv wird, während der zugrunde liegende Kassakurs ins Geld kommt.

Knock Out – Erlöschen von Barrier-Optionen
Das Gegenstück zu einem Knock In, obwohl die Option dauerhaft erlöschen kann.


L Lay Off – Ausgleichen
Am Markt eine Transaktion durchführen, um eine frühere Transaktion auszugleichen und zu einer glatten Position zurückzukehren.

LDC
Less Developed Countries: weniger entwickelte Länder, häufig in Bezug auf den Zweitschuldnermarkt verwendet.

Leading Indicators – Führende Indikatoren
Statistiken, die, wie man annimmt, Änderungen der Wirtschaftswachstumsraten und der Gesamtgeschäftstätigkeit vorausgehen, z.B. Fabrikationsaufträge.

Leads and Lags – Schwankungen im Handelsverkehr
Die Wirkung einer als bevorstehend angenommenen Wechselkursänderung, normalerweise eine Abwertung, auf die Außenhandelszahlungen. Die Importeure beschleunigen die Zahlung für die Importe, und die Exporteure verzögern den Zahlungsempfang für die Exporte.

Liability – Verbindlichkeit
Am Devisenmarkt die Verpflichtung, einem Kontrahenten einen Währungsbetrag zu liefern, entweder hinsichtlich eines Bilanzguthabens zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt oder hinsichtlich eines Termin- oder Kassageschäfts ohne Gegenstück.

LIBOR (London Inter Bank Offer Rate) – Londoner Interbanken-Angebotssatz
Der Durchschnitt der von der British Bankers’ Association (dem britischen Bankenverband) angebotenen Sätze für Dollareinlagen am Londoner Markt auf der Grundlage von Notierungen bei 16 wichtigen Banken. Effektiver Satz für Kontrakte, die zwei Tage ab Erscheinungsdatum eingegangen werden.

LIFFE
London International Financial Futures Exchange, die Londoner Börse für internationale Finanztermingeschäfte.

Limit Order – Limit-Order, reserviertes Tageshandelgeschäft
Ein Auftrag über die Ausführung einer Position, die an einem Börsentag eröffnet und liquidiert wird, zu einem vom Kunden vordefinierten Kurs, wenn und falls dieser Kurs in diesem Zeitraum am wirklichen Markt erreicht wird. Der Limit-Preis liegt über dem bestehenden Kurs zum Zeitpunkt der Reservierung.
Der Reservierungsauftrag dauert einen vom Kunden definierten Zeitraum und ist mit den notwendigen Sicherheiten verbunden, die das potenzielle Tageshandelsgeschäft ermöglichen, wenn und falls es zu den vordefinierten Bedingungen aktiviert wird.

Limited Convertibility – Beschränkte Konvertierbarkeit
Wenn die Einwohner eines Landes keine anderen Währungen kaufen dürfen, obwohl es Nichtansässigen möglicherweise vollkommen freisteht, die nationale Währung zu kaufen und zu verkaufen und auch die ausländischen institutionellen Anleger Aktien an der Börse des betreffenden Landes kaufen und verkaufen dürfen.

Liquidation – Liquidierung
Jede Transaktion, die eine zuvor feststehende Position glattstellt oder realisiert.

Liquidity – Liquidität
Die Fähigkeit eines Marktes, umfangreiche Transaktionen anzunehmen, ohne dass dies große Auswirkungen auf die Zinssätze hat.

Long – Long-Position
Eine Marktposition, bei der der Kunde eine Währung gekauft hat, die er zuvor nicht besaß. Beispiel: Long Dollars bedeutet, dass der Kunde durch den Kauf von Dollars eine Position übernommen hat.


M M0
Im Umlauf befindliches Bargeld. Der Ausdruck wird nur in Großbritannien benutzt.

M1
Im Umlauf befindliches Bargeld plus Sichteinlagen bei Geschäftsbanken. Die von den nationalen Finanzbehörden verwendeten genauen Definitionen variieren.

M2
Schließt Sichteinlagen, Festgelder und Geldmarkt-Investmentfonds ein, umfangreiche Einlagenzertifikate jedoch nicht.

M3
In Großbritannien ist dies M1 plus Festgelder des öffentlichen und privaten Sektors sowie vom öffentlichen Sektor gehaltene Sichteinlagen.

M4
In den USA ist dies M2 plus übertragbare Einlagenzertifikate.

Make a Market – Einen geordneten Markt in Gang bringen
Man sagt von einem Händler, dass er „einen Markt macht“, wenn er sowohl die Gebots- als auch die Angebotspreise nennt, zu denen er zum Kauf und Verkauf bereit ist.

Managed Float – Wechselkursregime, das heftige Kursausschläge durch Deviseninterventionen auffängt
Wenn Währungsbehörden regelmäßig am Markt intervenieren, um die Kurse zu stabilisieren oder den Kurs in eine erforderliche Richtung treiben. Wird auch als „unsauberes Wechselkurssystem“ bezeichnet, wie wir es in Indien haben.

Margin – Kursspanne, Deckungsbetrag, Hinterlegungssumme, Einschuss
(1) Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufkurs, wird auch verwendet, um den Ab- oder Aufschlag zwischen Kassa- und Terminkurs anzugeben.
(2) Bei Optionen die als Sicherheit vom Verkäufer einer Option verlangte Summe.
(3) Bei Terminkontrakten eine bei der Abrechnungsstelle vorgenommene Einlage bei der Eröffnung eines Terminpositionskontos.
(4) Die von der US-Zentralbank verlangte prozentuale Rückstellung, um eine erste Kredittransaktion durchführen zu können.

Margin Call – Nachschussforderung
Eine Forderung nach zusätzlichen Geldern, um Positionen zu decken,

Marginal Risk – Marginales Risiko
Das Risiko, dass ein Kunde nach Abschluss eines Terminkontrakts bankrott macht. In einem solchen Fall muss der Emittent das Engagement aufgeben und geht das Risiko ein, die Kursbewegung des Kontrakts selbst zahlen zu müssen.

Marked-to-Market – Tägliche Bewertung von Options- und Terminkontrakten
Am Ende der Börsensitzung werden anhand der Schlusskurse die Gewinne und/oder Verluste des Wertpapiers aufgelistet, und das Konto wird täglich bewertet.
Wenn es eine ungünstige Kursbewegung gegeben hat, wird der Kontoinhaber aufgefordert, die Verluste auszugleichen, und im Fall einer günstigen Kursbewegung kann er die Gewinne verbuchen.

Market Value – Marktwert
Bei Devisenpositionen ist dies immer die Menge der Inlandswährung, die zum dann gültigen Marktkurs für den Betrag der Auslandswährung, die gemäß dem Devisenkontrakt zu liefern ist, gekauft werden könnte.

Maturity – Fälligkeit
Das Abrechnungsdatum der Transaktion, das bei Abschluss des Kontrakts festgelegt wird.

MITI
Japanisches Ministerium für internationalen Handel und Industrie (Ministry of International Trade & Industry).

MM
Geldmärkte (Money Markets).

Money Supply – Geldangebot
Der Geldbetrag in der Volkswirtschaft, der auf verschiedene Weise gemessen werden kann. In Indien haben wir vier Messinstrumente für das Geldangebot: M1, M2, M3, M4.

Mutual Fund – Investmentfonds
Ein Investmentfonds mit variabler Kapitalsumme. Gleichbedeutend mit einer britischen Kapitalanlagegesellschaft.


N Nickel
US-Ausdruck für fünf Basispunkte.

Nostro Account – Nostrokonto
Wörtlich: „Unser“-Konto. Ein bei einer anderen Bank geführtes Devisengirokonto. Das Konto wird verwendet, um Zahlungen zu empfangen und zu tätigen, die auf die Währung des Landes lauten, in dem sich die Bank befindet.

Not Held Basis Order – Interessewahrender Basisauftrag
Ein Auftrag, bei dem der Preis das vom Kunden gewünschte Kursniveau erreichen oder übersteigen kann, der Makler aber nicht dafür haftbar gemacht wird, falls der Auftrag nicht ausgeführt wird.

Note – Solawechsel, Eigenwechsel
Ein Finanzinstrument, das anstelle eines Zahlungsauftrags oder eines Schuldscheins aus einem Zahlungsversprechen besteht.


O Offer – Angebotskurs, Briefkurs
Der Kurs, zu dem ein Händler bereit ist, die Basiswährung zu verkaufen.

Official Settlements Account – Amtliches Abrechnungskonto
Ein Messinstrument für die US-Zahlungsbilanz auf der Grundlage der Dollarbewegungen in staatlichen Devisenguthaben und US-Zentralbankreserven. Wird auch als Rücklagenkonto bezeichnet.

Off-Shore – Offshore
Die Geschäftstätigkeit eines Finanzinstituts, das sich zwar physisch in einem Land befindet, mit den Finanzsystemen dieses Landes aber kaum Verbindung hat. In bestimmten Ländern darf eine Bank am Inlandsmarkt keine Geschäfte tätigen, wohl aber mit anderen Auslandsbanken. Man bezeichnet dies als ein Offshore-Bankunternehmen.

Old Lady – „Die alte Dame“
Ein Ausdruck für die Bank von England, die sich in der Londoner Threadneedle Street Befindet.

One Cancels Other Order – Auftrag mit gegenseitigem Widerruf, Zug-um-Zug-Order
Auch als OCO bezeichnet; wenn die Ausführung eines Auftrags einen früheren Auftrag automatisch hinfällig werden lässt.

Open Market Operations – Offenmarktgeschäfte
Die Geschäfte der Zentralbank an den Märkten, um die Wechselkurse und Zinssätze zu beeinflussen.

Open Position – Offene Position
Jedes Geschäft, das noch nicht durch physische Zahlung abgerechnet oder durch ein gegenteiliges Geschäft in gleicher Höhe zum selben Valutatag aufgehoben wird. Es kann als risikoreiches Engagement mit hohem Gewinnpotenzial bezeichnet werden.

Option Class – Optionsklasse
Alle Optionen desselben Typs – Kauf- oder Verkaufoptionen –, die für dasselbe zugrunde liegende Instrument notiert sind.

Option Series – Optionsserie
Alle Optionen derselben Klasse mit demselben Ausübungskurs/Ausübungspreis und Ablaufdatum.

Option
Ein Kontrakt, der das Recht, nicht aber die Pflicht überträgt, innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums eine festgelegte Menge eines Instruments zu einem festgelegten Preis zu kaufen (Call) oder verkaufen (Put).

Over The Counter (OTC) – Außerbörslich
Ein direkt zwischen Händlern und Auftraggebern über ein Telefon- und Computernetzwerk geführter Markt, im Unterschied zum regulierten Börsenparkett.
Diese Märkte sind aufgrund der Risiken für beide Parteien, falls die andere Partei den Kontrakt nicht einhält, nicht sehr beliebt. Sie waren nie Teil der Börse, da man sie als „inoffiziell“ betrachtet.

Out-of-the-Money – Aus dem Geld
Wenn aufgrund des Ausübungskurses/Ausübungspreises des zugrunde liegenden Instruments mit der Ausübung einer Option kein Gewinn erzielt werden kann.
Eine Verkaufoption ist aus dem Geld, wenn der Ausübungskurs/Ausübungspreis unter dem Preis des zugrunde liegenden Instruments steht.
Eine Kaufoption ist aus dem Geld, wenn der Ausübungskurs/Ausübungspreis über dem Preis des zugrunde liegenden Instruments steht.

Outright Deal – Outright-Termingeschäft
Ein Termingeschäft, das nicht Teil eines Swap-Geschäfts ist.

Outright Forward – Einfaches Termingeschäft
Eine Devisentransaktion, bei der es entweder um den Kauf oder den Verkauf einer Währung mit Abrechnung an einem späteren Datum geht.

Outright Rate – Outright-Terminkurs
Der Terminkurs eines Devisengeschäfts auf der Grundlage des Kassakurses plus Terminab-/-aufschlag.

Overheated (Economy) – Überhitzt (Volkswirtschaft)
Wenn sich eine Volkswirtschaft auf hohem Wachstumskurs befindet und dadurch Druck auf die Produktionskapazität ausübt, was zu zunehmendem Inflationsdruck und höheren Zinssätzen führt.

Overnight Limit – Positionslimit
Netto-Long- oder Short-Position in einer oder mehreren Währungen, die ein Händler zum nächsten Handelstag prolongieren kann. Durch die Weitergabe des Buchs an andere Bankhandelsräume in der nächsten Handelszeitzone verringert sich für die Händler die Notwendigkeit, diese unüberwachten Engagements weiterführen zu müssen.


P Package Deal – Gesamtgeschäft
Wenn mehrere Börsen- und/oder Einlagengeschäfte gleichzeitig erfüllt werden müssen.

Par – Pari, Nennwert
(1) Der Nennwert eines Wertpapiers oder Instruments.
(2) Der amtliche Wert einer Währung.

Parities – Paritäten
Der Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen.

Parity
(1) Slang-Ausdruck von Devisenhändlern mit der Bedeutung „Dein Preis ist der richtige Marktpreis“.
(2) Offizieller Kurs im Verhältnis zu SZR oder einer anderen Stützwährung.

Permitted Currency – „Erlaubte Währung“
Dies bedeutet eine Fremdwährung, die frei konvertierbar ist, d.h. eine Währung, die laut den Gesetzen und Vorschriften des betreffenden Landes in wichtige Reservewährungen konvertiert werden darf und für die ein recht aktiver und flüssiger Markt existiert, an dem sie gegen die wichtigen Währungen gehandelt werden kann.

Pip – Die vierte Nachkommastelle
Siehe Punkt. (0,0001 einer Einheit).

Point – Punkt, Prozentpunkt
(1) Ein Hundertstel eines Prozents, normalerweise 10.000 von jedem Kassakurs. Wechselkursbewegungen werden üblicherweise in Punkten ausgedrückt.
(2) Bei Zinssätzen ein Prozent, d.h. eine Bewegung von 8% auf 9% ist eine Bewegung um einen Punkt.
(3) Die Minimalfluktuation oder der kleinste Schritt der Kursbewegung.

Political Risk – Politisches Risiko
Das Verlustpotenzial, das durch einen Wechsel der Regierungspolitik oder aufgrund des Enteignungsrisikos (Verstaatlichung durch die Regierung) entsteht.

Position
Das Nettogesamtengagement in einer bestimmten Währung. Eine Position kann entweder glatt (kein Engagement), „lang“ (mehr Währung gekauft als verkauft) oder „kurz“ sein (mehr Währung verkauft als gekauft).

PPI – EPI
Erzeugerpreisindizes (Producer Price Indices). Siehe Großhandelspreisindizes.

Premium – Prämie, Aufschlag, Aufgeld
(1) Der Betrag, um den ein Terminkurs einen Kassakurs übersteigt.
(2) Der Betrag, um den der Marktpreis einer Anleihe ihren Nennwert übersteigt.
(3) Bei Optionen der Preis, den ein Käufer einem Verkäufer für einen Optionskontrakt zahlen muss.
(4) Die Differenz, die über das normale Preisniveau hinaus gezahlt wird.

Prime Rate – Kreditzins oder Diskontsatz für erste Adressen
(1) Der Satz, der von US-Banken für Darlehen an ihre bevorzugten Kunden verwendet wird.
(2) Der Diskontsatz für Wechsel von Banken mit erstklassigem Standing in Großbritannien.

Principal – Eigenhändler
Ein Händler, der Aktien auf eigene Rechnung kauft oder verkauft.

Profit Taking – Gewinnmitnahme
Die Auflösung einer Position, um Gewinne zu realisieren.

Purchasing Power Parity – Kaufkraftparität
Modell der Wechselkursbestimmung, das besagt, dass der Preis einer Ware in einem Land genauso hoch sein sollte wie der Preis derselben Ware in einem anderen Land, nachdem Preisänderungen aufgrund von Wechselkursschwankungen abgezogen wurden. Auch bekannt als das Gesetz des einheitlichen Preises.

Put Call Parity – Parität von Kauf- und Verkaufoptionen
Das Gleichgewichtsverhältnis zwischen den Prämien von Kauf- und Verkaufoptionen mit demselben Ausübungspreis und Ablauftag.

Put Option – Verkaufoption
Das Recht, aber nicht die Pflicht, innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums zum Ausübungskurs der Option Währungen, Instrumente oder Terminkontrakte zu verkaufen.


Q Quote – Angebot
Ein Hinweispreis. Der zur Information, aber nicht zum Handeln genannte Preis.


R Range – Kursspanne
Der Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Kurs eines Terminkontrakts, der während einer bestimmten Handelssitzung aufgezeichnet wird.

Rate – Kurs
Der Preis einer Währung im Verhältnis zu einer anderen. Er hat dieselbe Bedeutung wie der Begriff „Parität“.

Recession – Rezession
Ein Rückgang der Geschäftsaktivität. Häufig definiert als zwei aufeinander folgende Quartale mit realem BIP-Rückgang.

Reserve Currency – Reservewährung
Eine von einer Zentralbank dauerhaft als internationaler Liquiditätsvorrat dauerhaft gehaltene Währung, meistens US-Dollar, Euro und Pfund Sterling.

Reserves – Reserven, Rückstellungen
Gelder, die mit Blick auf unvorhergesehene Ausgaben gehalten werden, normalerweise eine Kombination von konvertierbaren Devisen, Gold und SZR. Mit den staatlichen Reserven soll sichergestellt werden, dass eine Regierung kurzfristigen Verpflichtungen nachkommen kann. Sie sind ein Aktivposten in der Zahlungsbilanz.

Resistance – Widerstandskraft
Eine Kursobergrenze, bei dem der Verkauf aller Erwartung nach stattfinden wird, da der Kurs wahrscheinlich nicht mehr steigen wird.

Retail Price Index – Einzelhandelspreisindex
Ein Messinstrument für die monatliche Änderung des durchschnittlichen Preisniveaus im Einzelhandel, normalerweise einer definierten Warengruppe.

Revaluation – Aufwertung
Anstieg des Wechselkurses einer Währung infolge staatlicher Maßnahmen.

Reuter Dealing
Ein System für den bildschirmgestützten Handel, das seit Anfang der 1980er Jahre verwendet wird. Neu hinzugekommen ist eine dazu passende optionale Erweiterung, die als „Dealing 2000-2“ bekannt ist.

Risk Management – Risikomanagement
Die Erkennung und das Akzeptieren von oder die Maßnahmenergreifung gegen Risiken, die die Rentabilität oder Existenz einer Organisation bedrohen.
Im Hinblick auf den Devisenhandel gehört zum Risikomanagement neben anderen Punkten die Betrachtung des Markt-, Souveränitäts-, Länder-, Übertragungs-, Liefer-, Kredit- und Kontrahentenrisikos.

Risk Premium – Risikozuschlag
Die zusätzliche Summe, die einer Partei dafür zu zahlen oder zurückzugeben ist, dass sie ein bestimmtes Risiko eingeht.

Risks – Risiken
Mit jedem Markt sind Risiken verbunden. Das heißt, dass die Erträge schwanken und die Möglichkeit besteht, dass der tatsächliche Ertrag nicht mit den erwarteten Erträgen übereinstimmt.
Die mit dem Devisenhandel verbundenen Risiken sind folgende: Markt-, Wechselkurs-, Zinssatz-, Ertragskurven-, Volatilitäts-, Liquiditäts-, Zwangsverkauf-, Kontrahenten-, Kredit- und Länderrisiko.

Rolling over – Erneuern bei baldiger Fälligkeit
Das Ersetzen einer Option mit später Fälligkeit durch eine Option mit früherer Fälligkeit mit derselben zugrunde liegenden Aktie zum selben Ausübungskurs/Ausübungspreis.

Rollover
Wenn die Abrechnung eines Kontrakts auf der Grundlage des Zinsunterschieds zwischen den beiden Währungen auf einen anderen Valutatag verschoben wird, zum Beispiel auf den nächsten Tag.


S Selling Rate – Verkaufskurs
Der Kurs, zu dem eine Bank bereit ist, Devisen zu verkaufen.

Settlement – Abrechnung
Tatsächlicher physischer Umtausch einer Währung in eine andere.

Settlement Date – Abrechnungstermin
Der Geschäftstag, an dem die gemäß einem Devisenkontrakt gekauften und verkauften Währungen zu liefern sind.

Short – Short-Position
Eine Marktposition, bei der der Kunde eine Währung verkauft hat, die er noch nicht besitzt. Üblicherweise in der Basiswährung ausgedrückt.

SITC
Internationales Warenverzeichnis für den Außenhandel (Standard Internatonal Trade Classification). Ein weit verbreitetes System zur Berichterstattung über Handelsstatistiken.

SOFFEX
Computer-Optionsbörse in Zürich (Swiss Options and Financial Futures Exchange), ein voll automatisiertes und integriertes Handels- und Abrechnungssystem.

Soft Market – „Weicher Markt“
Ein Markt mit mehr potenziellen Verkäufern als Käufern, wodurch eine Umgebung entsteht, in der rasche Kursstürze wahrscheinlich sind.

Spot – Kassageschäft
(1) Die häufigste Devisentransaktion.
(2) Bezieht sich auf den Kauf und Verkauf einer Währung, wobei das Abrechnungsdatum zwei Geschäftstage später ist.

Spot Next – Tagesgeld vom übernächsten Tag ab laufend
Der Overnight-Swap vom Tag des Kassageschäfts zum nächsten Geschäftstag.

Spot Price/Rate – Kassapreis/-kurs
Der Kurs, zu dem die Währung momentan am Kassamarkt gehandelt wird.

Spread – Kursspanne, Marge, Spread-Position
(1) Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis einer Währung.
(2) Differenz zwischen dem Kurs zweier verwandter Terminkontrakte.
(3) Bei Optionen: Transaktionen mit zwei oder mehr Optionsserien auf dieselbe zugrunde liegende Währung.

Stable Market – Stabiler Markt
Ein aktiver Markt, der umfangreiche Währungsverkäufe oder -ankäufe aufnehmen kann, ohne dass dies große Auswirkungen auf die Zinssätze hat.

Standard and Poors (S&P)
Eine US-Firma, die die finanzielle Gesundheit von Kreditnehmern bewertet. Die Firma hat auch bestimmte Aktienindizes entwickelt, d.h. den S&P 500.

Sterling – Pfund Sterling
Das britische Pfund, auch als Devisenkassakurs (Dollar/Sterling) bekannt.

Sterilization – Sterilisation
Die Aktivität einer Zentralbank am inländischen Geldmarkt, um die Auswirkungen ihrer Interventionen am Devisenmarkt auf den Geldvorrat zu verringern.

Stop Loss Order – Stop-Loss-Order, „Verlustbegrenzungsauftrag“
Auftrag, eine Position zu schließen, wenn der Marktkurs der betreffenden Position ein zuvor festgelegtes Niveau erreicht. Er stellt sicher, dass in dem Fall, dass eine Währung um einen bestimmten Prozentsatz nachgibt, eine Short-Position gedeckt ist, auch wenn hierzu ein Verlust in Kauf genommen werden muss. Gewinnrealisierungsaufträge sind seltener.

Stop Out Price – Niedrigstkurs, Kursuntergrenze
US-Ausdruck für den niedrigsten angenommenen Kurs für Schatzwechsel bei der Ausgabeauktion.

Straddle – Stellagegeschäft
Der gleichzeitige Kauf/Verkauf sowohl von Kauf- als auch Verkaufoptionen für dieselbe Aktie, denselben Ausübungskurs/Ausübungspreis und dasselbe Ablaufdatum.

Stagflation
Mit langsamem Wachstum oder Rezession gekoppelte hohe Inflation.

Strike Price – Ausübungspreis
Auch Ausübungskurs genannt. Der Preis, zu dem ein Optionsinhaber das zugrunde liegende Instrument kaufen oder verkaufen kann.

Strip
Kombination von zwei Verkaufoptionen mit einer Kaufoption.

Structural Unemployment – Strukturelle Arbeitslosigkeit
Die einem Wirtschaftsgefüge innewohnende Arbeitslosenrate.

Support Levels – Stützungsniveau
Ein Kursniveau, unter das ein Instrument aller Wahrscheinlichkeit nach nicht fallen wird und bei dem daher erwartet wird, dass Käufe getätigt werden.

Swap
Der gleichzeitige Verkauf und Kauf derselben Menge einer bestimmten Währung für zwei verschiedene Termine gegen den Verkauf und Kauf einer anderen. Ein Swap kann ein Tausch gegen ein Termingeschäft sein.
Im Wesentlichen ist ein Swap-Geschäft so ähnlich, als wenn man eine Währung aufnimmt und für denselben Zeitraum eine andere verleiht. Alle Ertragsraten oder Geldkosten werden jedoch im Kursunterschied zwischen den beiden Seiten der Transaktion ausgedrückt.

SWIFT
Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication – eine internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die ein Telekommunikationsnetz für den Nachrichtenaustausch zwischen diesen unterhält.

Swissy
Markt-Slang-Ausdruck für den Schweizer Franken.


T T-Bill
US-Schatzwechel (engl.: Treasury Bill).

Technical Analysis – Technische Analyse
Die Erforschung des Kurses, in dem sich die Angebots- und Nachfragefaktoren einer Währung spiegeln. Zu den verbreiteten Methoden gehören Fahnen, Trendlinien, Tief- und Höchststände, Wimpel, Muster und Lücken.

Technical Correction – Technische Korrektur
Eine Kursanpassung, die nicht auf der Grundlage der Marktstimmung, sondern von technischen Faktoren wie Umsatzvolumen und Chart-Analyse erfolgt.

Terms of Trade – Austauschverhältnis
Das Verhältnis von Export- und Importpreisindex.

Theta-Faktor
Ein Messinstrument für die Empfindlichkeit des Kurses einer Option auf ihr näher rückendes Ablaufdatum.

Thin Market – Schwacher/flauer Markt
Ein Markt, an dem das Handelsvolumen niedrig ist und an dem daher die Geld- und Briefkurse schwanken und die Liquidität des gehandelten Instruments gering ist.

TIBOR
Tokyo Inter-Bank Offered Rate, der Tokioter Interbanken-Angebotssatz.

Tick – Mindestkursschwankung
Eine minimale Kursänderung nach oben oder unten.

TIFFE
Tokyo International Financial Futures Exchange, die Tokioter Börse für internationale Finanztermingeschäfte.

Tomorrow Next (Tom next) – Tagesgeld vom nächsten Tag ab laufend
Der gleichzeitige Kauf und Verkauf einer Währung zur Lieferung am folgenden Tag und Verkauf am folgenden Tag oder umgekehrt.

Trade Date – Abschlusstag
Der Tag, an dem ein Handelsgeschäft abgeschlossen wird.

Tranche
„Ein Anteil von“, speziell verwendet für Kreditaufnahmen beim IWF.

Transaction – Transaktion
Der Kauf oder Verkauf von Wertpapiere infolge der Ausführung eines Auftrags.

Transaction Date – Abschlusstag
Der Tag, an dem ein Handelsgeschäft abgeschlossen wird.

Transaction Exposure – Risiko und Potenzial einer Transaktion
Potenzieller Gewinn und Verlust, der durch aktuelle Devisentransaktionen entsteht.



U Under-Valuation – Unterbewertung
Ein Wechselkurs wird normalerweise als unterbewertet betrachtet, wenn er unter seiner Kaufkraftparität liegt.


V Value Date – Valutatag
Bei Devisenkontrakten ist dies der Tag, an dem die beiden Kontrahenten die Währungen tauschen, die gekauft oder verkauft werden.
Bei einem Kassageschäft ist dies zwei Geschäftstage später im Land der Bank, die die Angebote macht, durch die der Valutatag des Kassageschäfts bestimmt wird.
Die einzige Ausnahme zu dieser allgemeinen Regel ist, wenn der Kassatag im anbietenden Institut auf einen Feiertag im Land / in den Ländern der ausländischen Währung(en) fällt. Dann wird der Valutatag um einen Tag nach hinten verschoben. Es obliegt dem Reflektanten, sicherzustellen, dass sein Kassatag derselbe ist wie der vom Antragsgegner angewendete Tag.
Die Fälligkeit des Terminmonats muss auf den entsprechenden Tag im jeweiligen Kalendermonat fallen. Fällt das eine Monatsdatum auf einen Bankfeiertag in einem der Institute, dann wird der nächste Tag, der bei beiden Instituten ein Geschäftstag ist, zum Wirkungsdatum.
Die Anpassung der Fälligkeit für einen bestimmten Monat hat keine Auswirkungen auf andere Fälligkeiten, die weiterhin auf das ursprüngliche Entsprechungsdatum fallen, wenn sie die Geschäftstaganforderung erfüllen.
Fällt der letzte Kassatag auf den letzten Geschäftstag eines Monats, so werden die Termintage an dieses Datum angepasst, indem sie ebenfalls am letzten Geschäftstag fällig werden. Auch als Fälligkeitstag bezeichnet.

Value Spot – Nach zwei Tagen abzurechnendes Kassageschäft
Normalerweise die Abrechnung zweier Arbeitstage ab dem Tag, an dem der Kontrakt geschlossen wird.
Value Today Transaction – Tageswerttransaktion
Wird zur Abrechnung am selben Tag ausgeführt; manchmal auch als „Kassageschäft“ bezeichnet.

Vanilla – Routineemission
Eine einfache Option, deren Bedingungen keine anderen Bestimmungen als Ausübungsart, Ablauf- und Ausübungsdatum enthalten, im Gegensatz zu exotischen Optionen, die zusätzliche Bedingungen haben.

Variation Margin – Variabler Einschuss, Nachschusszahlung
Gelder, die von einem Kunden eingezahlt werden müssen, wenn Wertpapiere aufgrund einer Kursbewegung unter den vereinbarten prozentualen Anteil des Kontraktwertes fallen.

Vega – Vega-Faktor
Drückt die Kursänderung einer Option bei einer einprozentigen Änderung der impliziten Volatilität aus.

Velocity of Money – Umlaufgeschwindigkeit
Die Geldumlaufgeschwindigkeit bzw. der Umschlag in einer Volkswirtschaft. Sie wird berechnet als Jahressozialprodukt geteilt durch den durchschnittlichen Geldbestand in diesem Zeitraum.

Volatility – Volatilität
Eine Maßzahl für den Betrag, um den der Kurs eines Wertpapiers wahrscheinlich in einem gegebenen Zeitraum schwankt. Normalerweise durch die Jahresstandardabweichung der Tageskursschwankungen (historisch) berechnet. Kann von der Preisfestsetzung von Terminkontrakten abgeleitet werden: implizite Volatilität.

Vostro Account – Vostrokonto
Wörtlich: „Euer“-Konto. Ein von einer Bank bei einer anderen Bank geführtes Girokonto in der Landeswährung. Der Begriff wird normalerweise auf das Konto des Kontrahenten angewendet, auf das infolge einer Transaktion Geld eingezahlt bzw. von dem Geld abgebucht werden kann.


W Wholesale Money – Interbankengeld
In großen Mengen nicht durch Kleinanleger, sondern durch Banken und Instituten aufgenommene Gelder.

Wholesale Price Index – Großhandelspreisindex
Eine Maßzahl für Preisschwankungen im verarbeitenden Gewerbe und im Absatzsektor der Volkswirtschaft; geht dem Verbraucherpreisindex tendenziell 60 bis 90 Tage voraus. Der Index wird häufig getrennt für Nahrungsmittel- und Industrieprodukte angegeben.

Working Day – Arbeitstag
Ein Tag, an dem die Banken im Hauptfinanzzentrum einer Währung für Geschäftstransaktionen geöffnet sind.
Im Zusammenhang mit Devisentransaktionen findet ein Arbeitstag nur statt, wenn die Banken in beiden Ländern (bzw. im Fall eines Cross-Geschäfts in allen beteiligten Währungszentren) geöffnet sind.

World Bank – Weltbank
Eine aus Mitgliedern des IWF bestehende Bank mit der Zielsetzung, den Mitgliedsstaaten bei der Entwicklung zu helfen, indem sie ihnen Darlehen gewährt, wenn kein privates Kapital zur Verfügung steht.

Writer – Verkäufer
Der Verkäufer einer Position. Auch als Veräußerer bekannt. „Eine Währung veräußern“ heißt sie zu verkaufen.


X


Y Yield Curve – Renditekurve
Diagramm, das Renditeschwankungen von Instrumenten im Verhältnis zur Zeit bis zur Fälligkeit zeigt. Ein ursprünglich an den Anleihemärkten entwickeltes System, das inzwischen generell auf verschiedene Finanzterminkontrakte angewendet wird. Eine positive (aufwärts geneigte) Kurve hat niedrigere Zinssätze bei den früheren Fälligkeiten und höhere bei den späteren. Eine negative (abwärts geneigte) Kurve hat höhere Zinssätze bei den früheren Fälligkeiten.


Z Z-Certificate – Z-Zertifikat
Von der Bank von England an „Diskonthäuser“ anstelle von Aktienzertifikaten emittiertes Zertifikat, um ihnen den Handel mit den kurzfristigen mündelsicheren Anlagepapieren zu erleichtern.

Zero Coupon Bond – Nullkuponanleihe
Eine Anleihe, bei der keine Zinsen gezahlt werden. Die Anleihe wird anfänglich mit einem Abschlag (Disagio) auf ihren Tilgungswert emittiert.





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